freaks…of the week

was wäre ein leben ohne den alltäglichen wahnsinn?!? langweilig? jop! und deshalb hier meine lieblingsdinger der letzten woche:

designpanoptikum

unser wochen-end-ertainment, welches mich aber schon seit wir diesen ort der gemütlichkeit verlassen haben nicht mehr loslässt. diese sammlung ist ganz und gar sicher einen ausführlicheren post wert…ein art vorschau also…

das gute wegwerf-porzellan

wirklich wunderbares hat mich diese woche aus der zeitung in die nase gebissen. der künstler lei xue veranstaltet gar schönes mit einer mischung aus moderne und traditioneller kunst aus seiner heimat. dabei entstehen nicht nur diese phänomenalen porzellandosen, sondern auch eingedrückte vasen und die feinen verzierungen, die zum großen teil das konzept aufnehmen bzw. weiterführen setzen dem ganzen die krone auf.

ich liebe dieses bild

skizzierter wahnsinn

ich weiß nicht wie oft ich mir das pro woche vornehme, in diesem punkt scheine ich schwer erziehbar zu sein, aber das muss ich auch unbedingt anfangen. ich liebe diese kleinen (oder ziemlich groß(artig)en skizzen). unbedingt angucken -> moleskinerie

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get to know your limits – painstation

neue stadt, neues glück und holla so viel zu entdecken. unsere neue, alte heimat ist uns nicht unbekannt, da wir immer in der gewissheit aufgewachsen sind, dass die große stadt gleich um die ecke ist, aber das ist wahrscheinlich sogar das schlimmste was einem stadt-menschen-menschen-stadt-verhältnis passieren kann.

wenn man wollte dann könnte man ja und manchmal hat man ja auch gewollt, aber im gros musste man ja nicht. so war es jedenfalls aus meiner perspektive. aber zum glück…ZUM GLÜCK muss man jetzt!!!

kiez bzw. stadt entdecken ist somit eine meiner neuen lieblingsbeschäftigungen, neben tagelang auf einen moment zu warten an dem man mal nen schickes mittagsschläfchen einschmeißen könnte (ein dreifaches yay an mein vergangenheits-studenten-ich).

über die tatsache, dass man sich in unserer nachbarschaft innerhalb von geschätzten 200m um die ganze welt essen kann, werde ich ein anderes mal berichten und stattdessen mit dem sonntagsentertainment starten. das vergangene wochenende bot neben diversen anderen schweinereien und schön viel besuch auch das computerspielemuseum.

lange rede, kurzer sinn…ich bin noch nicht so lange wie manch anderer in meinem bekanntenkreis mit konsolen bekannt und flippe deswegen nicht komplett weg, wenn ich DIE konsole aus der steinzeit des digitalen unterhaltungsmediums sehe. deswegen kann ich leider keine auskunft über die vollzähligkeit der ausgestellten zeitfresser geben. aber allen mit anwesenden hat es sehr gut gefallen und mir hat es unheimlich viel spaß gemacht. insbesondere die tatsache, dass man sich mehr oder minder durch die historie der entwicklungen spielen kann, fand ich super und durchaus angemessen für ein museum dieser art.

neben den fast schon grenzwertig coolen spielautomaten, wird mir jedoch die ‚painstation‘ in erinnerung bleiben, die ich vorher nicht kannte. für idioten wie mich, hier kurz das spielprinzip:

eigentlich spielt man mit einem „freund“ seiner wahl die ganze zeit nur eine abwandlung von pong (man stupst nen punkt hin und her)…so weit so langweilig…dabei hält man mit der linken hand zwei knöpfe gedrückt. wenn man sie über ein paar sekunden loslässt hat man verloren. diese annagelungstaktik sorgt dafür das die hand auch ja da ist wo sie sich bei diesem spiel befinden muss, denn wenn man sich mal verstupst und der punkt eines von den fiesen kästchen trifft, wird man bestraft und das wahlweise mit hitze, stromstößen oder einer kleinen, aber ziemlich fiesen peitsche.

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nach etwas zaudern habe ich es dann auch probiert und muss leider gestehen, das ich nicht annähernd so lange wie die anderen beiden durchgehalten habe. da ich nicht ins kalte wasser gesprungen bin, wusste ich vom zusehen was mich erwartet, aber leider nicht wie weh das ganze nun tun wird, was einen schon vorher ganz schön nervös machen kann. letztendlich kann man wohl sagen das es vom eigenen schmerzempfinden abhängt. denn während die anderen die stromstöße schlimmer fanden, fand ich die noch ok, aber die peitsche ging garnicht. das hat echt weh getan. Allerdings zweifle ich auch an dem schmerzempfinden der anderen beiden, da meine hand nicht annähernd so schlimm ausgesehen hat und ich viel früher aufgeben musste.

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ende vom lied: man sollte alles mal probiert haben. es ist aber auf jeden fall schmerzfreier zuzugucken als sich selber zu quälen. aber nichtsdestotrotz ein riesen ‚daumen hoch‘ für das computerspielemuseum berlin.

Anmerkung: man muß 18 sein und eine einverständniserklärung unterschreiben, um mit dem ding im museum spielen zu dürfen.